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Wie wählt man ein Kuscheltier aus?

Kuscheltier auswählen

Tausende Modelle, Materialien und Formen von Kuscheltieren werden in Onlineshops und im Ladengeschäft angeboten. Vom ersten Schmusetuch des Babys bis zu seinem Spielgefährten, wenn es etwas größer ist, spielt das Kuscheltier eine sehr wichtige Rolle für die psychomotorische und seelische Entwicklung des Kindes.

Die Sicherheit ist beim Kauf das wichtigste Auswahlkriterium. Das perfekte Kuscheltier ist jenes, das lange hält und der Gesundheit des Kindes nicht schadet, selbst wenn es in den Mund genommen wird. Achten Sie auch auf das ideale Material, das die natürliche Hautbarriere des Babys schont oder die des etwas größeren Kindes. Denken Sie außerdem an die Pflege, denn das Ziel ist, Ihnen das Leben leichter zu machen.

1- Sicherheit steht an erster Stelle:

Ihr Baby soll mit seinem Schmusetuch völlig sicher spielen. Es muss weich, stabil und für kleine Hände leicht zu greifen sein. Das ideale Kuscheltier ist nach den geltenden europäischen Normen gefertigt. Prüfen Sie dazu nach Möglichkeit das Etikett, um die Qualität des Artikels einzuschätzen. Bevorzugen Sie ein Kuscheltier nach den Normen NF oder CE, Angaben, die Sie auf dem Etikett wiederfinden müssen.

Wenn das Kuscheltier, für das Sie sich entscheiden, zusätzliche Elemente trägt, etwa Knöpfe oder Zubehör wie Schleifen oder ein Stirnband, müssen Sie deren Befestigung unbedingt prüfen. Diese Teile müssen fest am Körper des Bären-Schmusetuchs oder eines anderen Tieres sitzen. Sie dürfen sich bei der kleinsten Bewegung nicht leicht lösen, wenn das Baby daran zieht oder sein Schmusetuch an diesen Teilen packt. Genau das weckt nämlich als Erstes sein Interesse und seine Neugier.

Schmusetuch

Ein für Ihr Kind sicheres Kuscheltier muss außerdem zu seinem Alter passen. Auch die Altersangaben stehen deutlich auf dem Etikett. Achten Sie darauf: Viele Kuscheltiere sind zum Beispiel für Kinder unter 36 Monaten nicht empfohlen. Das Schmusetuch eines Neugeborenen darf zudem niemals Batterien enthalten.

2- Die Wahl des Materials beim Kuscheltier:

Für das Kuscheltier Ihres Kindes gibt es zwei Hauptwege: Naturmaterial und Kunstfaser. Das erste wird wegen seiner Stabilität und Weichheit stets dem zweiten vorgezogen. Naturmaterialien halten häufigen Wäschen stand, ohne dass die Farbe leidet. Kunstfasern sind sehr widerstandsfähig, und ihre Fasern vertragen den Kontakt mit Wasser und Waschmitteln in der Regel sehr gut. Oft verblasst die Farbe von Kuscheltieren aus Kunstfaser jedoch mit jeder Wäsche, vor allem wenn der Bezug von schlechter Qualität ist. Welches Naturmaterial soll man also wählen?

Baumwolle: warum sie wählen?

Baumwolle ist eine Pflanzenfaser, die für ihre Qualität und ihre einfache Verarbeitung zu allen Arten von Stoffen sehr geschätzt wird. Baumwolle ist ein sehr weiches Material und wird auch häufig für die Herstellung von Kuscheltieren verwendet. Über ihre große Weichheit hinaus hält dieses Material Hitze besonders gut stand, etwa in der Waschmaschine. Die Farben verblassen trotz regelmäßiger Wäschen langsamer.

Wolle: welche Vorteile bietet sie?

Wolle wird seit Jahrhunderten verwendet und hat kein Quäntchen ihrer Eigenschaften verloren, weshalb sie besonders bei der Herstellung hochwertiger Kuscheltiere stark genutzt wird. Wolle ist zunächst ein isolierendes Material, das die Wärme also nicht staut, im Winter aber warm hält. Wolle lässt sich zudem sehr leicht waschen und ist unempfindlich gegen Stöße und Pflegemittel.

Hypoallergenes Kuscheltier

Leinen und seine Eigenschaften:

Leinen ist ein gesundes Naturmaterial und für Ihr Kind ungefährlich. Es ist zudem sehr stabil und widersteht Witterung und Zeit. Sie sollten jedoch darauf achten, hochwertiges Leinen zu wählen, also solches mit langen Fasern, die seine Widerstandsfähigkeit sichern. Leinen hält auch der Wäsche sehr gut stand.

Wählen Sie ein hypoallergenes Material:

Die Kleinsten nehmen ihr Kuscheltier schnell und gern in den Mund. Deshalb ist es wichtig, ein hypoallergenes Material zu wählen, das auch die noch empfindliche und leicht reizbare Haut des Kindes schont. Antiallergische Kuscheltiere werden zudem aus atmungsaktiven, mikrobelüfteten Materialien gefertigt. Die Luftzirkulationstechnik, mit der manche Arten von Schmusetüchern hergestellt werden, erlaubt Stücke, die schon ab der Geburt geeignet sind.

3- Die Gewissheit einer einfachen Pflege:

Farbe und Material spielen keine Rolle: Wenn das Kind sein Kuscheltier überallhin mitnimmt, wird es sehr schnell und sehr oft schmutzig. Das Schmusetuch ist dann ständig Flecken und Spritzern ausgesetzt.

Das hochwertige Kuscheltier, für das Sie sich entscheiden sollten, ist deshalb auch eines, das leicht zu waschen ist, vor allem in der Maschine, damit Ihnen zusätzliche Arbeit erspart bleibt. Es muss dann einer Waschtemperatur von mindestens 30 °C standhalten. Das Kuscheltier sollte sehr regelmäßig gewaschen werden. Ohne fachgerechte Pflege ist es nämlich ein wahres Nest für die Vermehrung von Bakterien. Die Gesundheit des Babys kann darunter leiden. Auch wenn Ihr Kind sich sträubt, es in die Maschine zu geben und für die Zeit des Trocknens darauf zu verzichten, finden Sie zu seinem Wohl einen Weg, es zu waschen.

Kuscheltier-Pflege

Die Hersteller empfehlen mindestens eine Wäsche pro Monat, wenn das Kuscheltier nicht stark verschmutzt ist. Diese Waschhäufigkeit hängt also davon ab, wie das Baby sein Kuscheltier benutzt. Viele Eltern waschen es, während das Baby schläft, und geben es ihm trocken zurück, bevor es aufwacht.

4- Die Wahl des Kuscheltiers nach seiner Langlebigkeit:

Das Kind wird sich schnell an sein Schmusetuch binden. Deshalb ist es wichtig, eines zu wählen, das lange hält und nicht leicht kaputtgeht. Ob wendbare Kuscheltiere oder klassische Kuscheltiere: Diese Entscheidung zählt sehr.

Die Langlebigkeit des Kuscheltiers hängt natürlich vom Material, vom Design oder auch von der Marke ab. Doch was auch immer zutrifft, entscheidend bleibt die gute Pflege. Ohne regelmäßige Wäsche und ohne gründliches Entstauben lässt sich auf eine lange Lebensdauer kaum zählen, ob es sich um ein klassisches Modell oder um ein Riesen-Kuscheltier handelt.

Riesen-Kuscheltier

5- Die Wahl des Kuscheltiers nach dem Alter:

Das Alter ist ein sehr wichtiges Kriterium für die Wahl des idealen Kuscheltiers für Ihr Kind. Die auf die Altersgruppe abgestimmte Gestaltung des Spielzeugs sichert die Festigkeit aller Bestandteile. Und für die Kleinsten kommen Kuscheltiere ohne Kleinteile aus, an denen sie bei schlechter Befestigung ersticken könnten.

Die Altersangabe bedeutet auch, dass das Kuscheltier die ideale Größe für die Größe des Babys hat. Es ist nämlich sehr wichtig, ein Kuscheltier zu wählen, das für Ihr Kind weder zu klein noch zu groß ist.

Vor 36 Monaten:

Sie sollten Kuscheltiere wählen, die ausdrücklich für Kinder unter 36 Monaten zugelassen sind, um das Risiko zu vermeiden, dass Fasern und kleine Materialteile verschluckt werden. Das Kuscheltier ist zwar sehr weich, für diese Altersgruppe aber auch potenziell gefährlich. Greifen Sie deshalb lieber zum Schmusetuch. Auch hier gilt es, gut zu wählen. Entscheiden Sie sich möglichst für ein hypoallergenes Schmusetuch aus einem natürlichen und nach Möglichkeit biologischen Material.

Kuscheltier vor 36 Monaten

Der kleine Lebensgefährte Ihres Babys sollte außerdem eine zu seiner eigenen Größe passende Größe haben, damit er in die ganz kleinen Hände passt. Ein Schmusetuch für diese Altersgruppe braucht keinen Zierrat. Vermeiden Sie zu grell leuchtende Schmusetücher oder solche mit einer Tonquelle. Wählen Sie Schlichtheit und Zärtlichkeit. Welche Farbe es auch hat, entscheiden Sie sich für ein leicht waschbares Schmusetuch. Es muss jeden Tag absolut sauber bleiben. In diesem Alter kaut das Baby viel darauf herum.

Ab 3 Jahren:

In den meisten Fällen ändert sich die Rolle des Schmusetuchs, wenn das Baby größer wird. Es wird zum Spielgefährten, den das Kind spazieren führt, dem es zu essen gibt und der es in seinen kleinen erfundenen Geschichten begleitet. Seinen Alltag teilt das Kind mit seinem Kuscheltier. Sein "Freund" bleibt sehr oft an seiner Seite und ist vor allem ein Vertrauter, der es in kleinen Momenten des Kummers oder der Traurigkeit beruhigt.

Kuscheltier mit 3 Jahren

Mit 3 Jahren sucht das Kind auch Gesellschaft zum Einschlafen. Es möchte sein Kuscheltier im Zimmer haben, um ruhig zu schlafen. Sicher wird es nicht bei einem einzigen Kuscheltier bleiben. Sie können ihm dann mehrere schenken, in verschiedenen Formen, es wird sie gern sammeln. Auch in diesem Alter sollten Sie auf ein stoßfestes und stabiles Material achten, damit die Bindungsfigur Ihres Kindes so lange hält, wie das Kind heranwächst.

Ab 5 Jahren:

Ein größeres Kind entwickelt immer stärkere Zuneigungsbedürfnisse. Es hängt immer mehr an seinen Spielsachen und vor allem an seinem Kuscheltier, seinem Begleiter im Alltag. Ab 5 Jahren nimmt es sein Kuscheltier nicht mehr jeden Tag mit. Dafür findet es das Tier gern in seinem Zimmer wieder, wenn es unter anderem aus der Schule kommt.

Kuscheltier mit 5 Jahren

Auch in diesem Alter spielen die Kleinen immer lieber mit ihrem Teddy. Sie entdecken mit ihm neue Spiele, ziehen ihn gern an oder geben ihm Zubehör wie Hüte oder Krawatten. Ab 5 Jahren können Sie Ihrem Kind auch ein Riesen-Kuscheltier Braunbär in anderen Formen schenken. Diese Freunde in XXL-Größe können ihnen zum Beispiel als Stütze für ihre kleine Höhle im Zimmer dienen.

6- Und was ist mit dem Riesen-Kuscheltier?

Ein Kuscheltier gilt als riesig, wenn seine Größe die klassischen Modelle deutlich übertrifft. Seine Mindestlänge liegt in der Regel über 80 Zentimetern, während ein Standard-Kuscheltier normalerweise 20 Zentimeter misst. Es gibt außerdem noch größere Modelle. Riesen-Teddys können sogar über 340 Zentimeter erreichen. Doch welche XXL-Kuscheltiere sind gerade am beliebtesten?

Der Braunbär, der Star der Riesen-Kuscheltiere:

Der berühmte Braunbär oder schlicht Teddy entstand vor langer Zeit in den USA, zur Zeit von Präsident Roosevelt. Dieser Mann, der damals eine Leidenschaft für die Jagd entwickelt hatte, erlegte nicht immer einen Bären. Seine engsten Mitarbeiter und Leibwächter kamen auf die Idee, einen echten Bären an einen Baum zu binden, auf den der Präsident aus ethischen Gründen nicht schoss.

Seitdem bleibt der Braunbär das meistverkaufte Kuscheltiermodell am Markt, obwohl es heute zahlreiche Varianten gibt. Sicherheit, Behaglichkeit und Weichheit sind garantiert, wenn man sich an diese Figur mit dem kleinen runden Bauch schmiegt.

Riesen-Kuscheltier

Mickey Mouse und seine Freunde:

Seit mehreren Jahrzehnten sind diese Disney-Figuren bei Kindern sehr beliebt. Von Generation zu Generation ist die Begeisterung für das berühmteste Mäusepaar der Welt immer weiter gewachsen.

Mickey und Minnie finden sich in allen Spielzeuggeschäften, vor allem als Kuscheltiere und Riesen-Kuscheltiere. Sie werden Ihren Kindern mit Sicherheit gefallen, die diese weichen und in jedem Moment anwesenden Gefährten besonders mögen.

7- Wie pflegt man ein Kuscheltier?

Eine gute Pflege des Kuscheltiers sichert ihm eine lange Lebensdauer. Die Qualität der Pflege, die diese Schmusetücher brauchen, erreicht man nur durch eine regelmäßige und nicht beliebige Behandlung.

Ein Kuscheltier, das diesen Namen verdient, muss richtig entstaubt werden. Wie das geschieht, hängt vom Material und von der Größe des Stücks ab. Neben dem Entstauben und mindestens der monatlichen Wäsche sollte man das Kuscheltier regelmäßig desinfizieren. Das ist trocken möglich, zum Beispiel mit Natron.

Auch andere natürliche Mittel eignen sich, um das Kuscheltier zu reinigen, etwa Terre de Sommières. Das Mus gekochter Kartoffeln soll vielen Stimmen zufolge ebenfalls sehr brauchbare Reinigungseigenschaften haben. Je nach Modell wird zudem dringend empfohlen, vor der Wäsche die Füllung aus dem Kuscheltier zu nehmen, besonders bei XXL-Kuscheltieren, da sie sonst viel zu lange zum Trocknen brauchen.

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